Frank Baranowski steht an der Spitze der neuen RuhrSPD

Gründung der RuhrSPD
v.l.n.r.: Dietmar Dieckmannn (Gelsenkirchen), Dietmar Köster (Ennepe-Ruhr), Thomas Eiskirch (Bochum), Franz-Josef Drabig (Dortmund), Hannelore Kraft (NRWSPD), Frank Esser (Mülheim an der Ruhr)

Zur gestern verabredeten engeren Zusammenarbeit zwischen den SPD-Unterbezirken im Ruhrgebiet erklärt die Vorsitzende der NRWSPD, Hannelore Kraft:

"Die 15 SPD-Unterbezirke im Regionalverband Ruhr werden künftig eng zusammenarbeiten und somit die Schlagkraft der SPD im Ruhrgebiet erhöhen. Ein entsprechender Beschluss wurde gestern Abend in Bochum einstimmig verabschiedet.

Die RuhrSPD wird von einem Koordinierungsgremium geleitet. Als dessen Sprecher wurde für die kommenden beiden Jahre der Gelsenkirchener Oberbürgermeister Frank Baranowski gewählt. Die RuhrSPD wird sich regelmäßig zu Sitzungen treffen und zu ihren Beratungen auch Vertreter aus dem Europaparlament, dem Bundestag und dem Landtag hinzuziehen. Ebenfalls sollen sozialdemokratische Politiker und Politikerinnen aus dem RVR und den Kommunen den Sitzungen beiwohnen.

Die RuhrSPD will eine Politik aus dem Ruhrgebiet für das Ruhrgebiet. Das Revier wächst zusammen. Das erfordert auch engere und beschleunigte Abstimmungsprozesse. Das Ruhrgebiet steht vor gewaltigen Aufgaben: Wir wollen eine nachhaltige Strukturpolitik, eine aktive Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik, eine zukunftsfähige Bildungs- Forschungs- und Wissenschaftspolitik, eine gelungene Integrationspolitik und eine umfassende Kulturpolitik. Wir stellen uns diesen Aufgaben. Um unsere Ziele zu erreichen, bedarf es der Kooperation und der Koordination.

Ich bin sicher, dass die RuhrSPD den Menschen im Ruhrgebiet die Perspektiven für ein soziales und zukunftsfähiges Revier aufzeigt. Sie kann dabei auf die volle Unterstützung des Landesverbandes zählen."