Zu den heutigen Gesprächen über die Zukunft des Steinkohle-Bergbaus erklärt der Generalsekretär der NRWSPD, Michael Groschek:

Zu den heutigen Gesprächen über die Zukunft des Steinkohle-Bergbaus erklärt der Generalsekretär der NRWSPD, Michael Groschek:

Beibehaltung eines Kohle-Sockels unabdingbar

Die heutige Gesprächsrunde zur Zukunft der Kohle hat sich ausdrücklich nicht auf einen Ausstieg aus dem Steinkohlebergbau verständigt. NRW-Regierungschef Jürgen Rüttgers hat sich mit seinem rigiden Ausstiegskurs nicht durchsetzen können. Für den weiteren Verlauf der Gespräche bleibt für die NRWSPD klar, dass die Beibehaltung eines Kohle-Sockels unabdingbar ist.

Die dauerhafte Aufrechterhaltung eines Sockelbergbaus in einem nennenswertem Umfang ist vernünftig. Der weltweite Energiebedarf wird auch in den nächsten Jahrzehnten erheblich steigen. Die Aufgabe der heimischen Steinkohle wäre somit ein dramatischer Fehler. Zudem bleiben die Exportchancen für moderne Kohleförderung- und Verwertungstechnologie nur dann erhalten, wenn der Zugang zu den Lagerstätten erhalten bleibt.