Groschek: Schlappe für Uhlenberg

Zur heutigen Einigung von Umweltminister Uhlenberg und einem Mitarbeiter des Ministeriums vor dem Düsseldorfer Arbeitsgerichts erklärt der Generalsekretär der NRWSPD, Michael Groschek

Umweltminister Uhlenberg hat heute vor Gericht eine schwere Schlappe erlitten. Sein Versuch, einen politisch unliebsamen Abteilungsleiter per Kündigung aus seinem Ministerium zu entfernen, ist jämmerlich gescheitert. Vor dem Arbeitsgericht in Düsseldorf ist nun ein teurer Vergleich geschlossen worden. Demnach erhält der Mitarbeiter des Ministeriums 75.000 Euro aus der Landeskasse. Sein Arbeitsverhältnis endet zum 30. September 2006.

Der politische Dilettantismus von Herrn Uhlenberg kommt den Steuerzahler teuer zu stehen. Die von ihm gegen den Mitarbeiter erhobenen Vorwürfe haben sich als gegenstandslos erwiesen. Statt seriös zu prüfen hat der Minister aus politischer Verblendung eine aussichtslose Schlacht begonnen. Jetzt müssen die Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen die Zeche zahlen.