Groschek: Rüttgers nervt die Kanzlerin

Zu den heutigen Äußerungen von Angela Merkel über Jürgen Rüttgers, erklärt der Generalsekretär der NRWSPD, Michael Groschek:

Die Kanzlerin ist die Profilneurosen von Jürgen Rüttgers endgültig leid. Die Aussagen Angela Merkels über die jüngsten Beiträge des NRW-Ministerpräsidenten zur Programmdebatte der CDU belegen: "Der kleine Reformer aus Düsseldorf" (Merkel über Rüttgers) nervt nur noch. Auch in der Union weiß inzwischen jeder, dass Rüttgers die Grundsatzdebatte nur deshalb angestoßen hat, weil er nach einer wichtigeren Rolle in der Bundespolitik lechzt.

Rüttgers wird von seinen eigenen Parteifreunden nicht mehr ernst genommen, weil sie spüren, dass Reden und Handeln bei ihm meilenweit auseinander klaffen. Er wird belächelt und bemitleidet. Schlimmer noch: Er wird von den eigenen Leuten verachtet.

Rüttgers wollte in die erste politische Liga. Stattdessen wird er auf der nach unten offenen Bedeutungsskala immer weiter durchgereicht.