AsF NRW: Schwarz-gelbe Landesregierung muss die 46 Regionalstellen „Frau und Beruf“ erhalten

Auf ihrer Vorstandssitzung in Dortmund hat die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen die schwarz-gelbe Landesregierung aufgefordert die 46 Regionalstellen "Frau und Beruf" zu erhalten und die Landesförderung nicht einzustellen.

Mit der Einstellung der institutionellen Förderung entfällt für die Regionalstellen die Existenzgrundlage. Keiner der Träger – ob kommunal oder frei – wird in der Lage sein, diese Mittel abzufedern. Auch eine angekündigte Projektförderung wird weder ausreichen, die Finanzlücke zu schließen, noch kann sie eine verlässliche Grundlage für ein weiteres Engagement der Träger darstellen, warnte die AsF Landesvorsitzende Gerda Kieninger, MdL.

Die so genannten Starter-Zentren, die bei den Industrie- und Handelskammern angesiedelt werden, werden die spezielle Existenzgründungsberatung für Frauen nicht in dem Maße erbringen, wie sie heute die Regionalstellen außergewöhnlich gut durchführen.

Die Beratung für Wiedereingliederung in den Beruf soll nach Willen der schwarz-gelben Landesregierung eine noch aufzubauende Hotline übernehmen, die den Frauen mitteilt, an welche Stelle sie sich vor Ort wenden können, nur wird diese Stelle weg sein, wenn die Regionalstellen am 01.01.2007 ihre Arbeit einstellen.
Die hervorragende Arbeit der Regionalstellen "Frau und Beruf" wurde von der Stiftung Warentest ausdrücklich bestätigt.

Nordrhein-Westfalen war immer führend in der Frauenpolitik, so die AsF-Landesvorsitzende Gerda Kieninger, MdL. Die neue Frauenpolitik der schwarz-gelben Landesregierung ist ein Rückschritt für die Frauen in Nordrhein-Westfalen und wird so nicht zu einer Erhöhung der Frauenerwerbsquote führen, wie es sich Minister Laschet wünscht.