Groschek: RAG-Börsengang darf nicht zum Ausverkauf am Wühltisch werden

Michael Groschek, Generalsekretär der NRWSPD

Zu den Äußerungen des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion, Christian Weisbrich, erklärt der Generalsekretär der NRWSPD, Michael Groschek:

Wenn Herr Weisbrich als stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU-Landtagsfraktion mit Blick auf den Börsengang den Sommerschlussverkauf des RAG-Konzernz fordert, dann zeugt das nicht von Sachkenntnis, sondern von ideologischen Scheuklappen.

Ein strukturstarker RAG-Konzern bleibt unverzichtbar für den Strukturwandel im Revier.

Arbeits- und Ausbildungsplätze und das wichtige Kompetenzfeld der HighTech-Chemie dürfen nicht verramscht werden.

Der Vorgang beweist einmal mehr, dass das Ruhrgebiet für die Rüttgers CDU unbekanntes Niemandsland bleibt.

Wer so offensichtlich leichtfertig betriebsbedingte Kündigungen in Kauf nimmt,
der zeigt, dass ihm die Menschen im Revier egal sind.