Dieckmann: Die NRWSPD unterstützt die Proteste gegen den geplanten Stellenabbau bei der Allianz

Jochen Dieckmann
Jochen Dieckmann, Landesvorsitzender der NRWSPD

Angesichts der heutigen Protestaktionen gegen den geplanten Stellanabbau bei der Allianz erklärt der Vorsitzende der NRWSPD, Jochen Dieckmann:

Die NRWSPD unterstützt die heutigen Proteste der Gewerkschaft und des Betriebsrates gegen den geplanten Stellenabbau bei der Allianz. Die Konzernspitze muss den Umbau des Geschäftes nicht gegen, sondern mit den Arbeitnehmer/Innen vornehmen.

Der bisherige Umgang der Allianz-Manager mit der Belegschaft ist rücksichtslos und unverantwortlich. Er lässt jegliche unternehmerische Ethos vermissen. Die eigenen Beschäftigten sind kalt erwischt und abserviert worden. Ein solches Vorgehen gefährdet nicht nur den gesellschaftlichen Zusammenhalt: Es mindert auch die Akzeptanz für das System der Sozialen Marktwirtschaft. Das Unternehmen hat sich mit seinem Vorgehen selbst einen großen Image-Schaden zugefügt.

Es muss nun rasch zu Gesprächen zwischen der Allianz-Spitze und den Arbeitnehmervertretern kommen. Dabei müssen Alternativen zum drastischen Stellenabbau geprüft und ein Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen ausgesprochen werden.