Dieckmann: Ein guter Tag für das Ruhrgebiet

Otmar Alts Riesenbild wirbt am RAG-Gebäude für die Kulturhaupstadt
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Logo "Essen für das Ruhrgebiet"
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Zur Ernennung der Stadt Essen und des Ruhrgebiets zur europäischen Kulturhauptstadt 2010 erklärt der Vorsitzende der NRWSPD, Jochen Dieckmann:

Das ist ein guter Tag für das Ruhrgebiet und darüber hinaus für ganz Nordrhein-Westfalen. Die Entscheidung, Essen und das Ruhrgebiet als europäische Kulturhauptstadt Europas vorzuschlagen, verstärkt die Aufbruchstimmung in einer dynamischen und lebenswerten Region.
Das einst von Kohle und Stahl geprägte Ruhrgebiet hat sich dramatisch verändert. Mit seinen rund fünf Millionen Einwohnern ist es zu einer der dichtesten Kulturlandschaften Europas geworden. Ich bin davon überzeugt, dass nach der heutigen Entscheidung, noch mehr Menschen das Ruhrgebiet mit seiner beeindruckenden Industriekultur aber auch mit seiner traditionellen und alternativen Kulturszene neu entdecken werden.

Gerade die Industriekultur hat die Sicht auf den Kulturbegriff nachhaltig verändert. Ob die Zeche Zollverein, das Gasometer in Oberhausen oder der Landschaftspark in Duisburg-Nord: An vielen Orten des Ruhrgebiets hat sich gezeigt, dass der in den vergangenen Jahrzehnten eingeleitete Strukturwandel erfolgreich war.
Die Entscheidung der Jury bestätigt diesen Kurs und ist zugleich Ansporn, auf dem eingeschlagenen Weg weiter voranzuschreiten.

Essen und das Ruhrgebiet verdienen den Zuschlag, weil dort die Herausforderungen des Umbruchs beispielhaft gemeistert werden. Und weil im gesamten Ruhrgebiet ein ungeheures kreatives Potenzial besteht.