Jochen Dieckmann zum Rücktritt von Matthias Platzeck

Jochen Dieckmann zum Rücktritt von Matthias Platzeck
Jochen Dieckmann bei seinem Statement zum Rücktritt von Matthias Platzeck

In einem ersten Statement hat unser Landesvorsitzender Jochen Dieckmann den Rücktritt von Matthias Platzeck bedauert: "Wir haben mit Matthias Platzeck sehr gut zusammengearbeitet. Wir respektieren seine Entscheidung. Gesundheit ist ein hohes Gut, und die muss für ihn jetzt Vorrang haben. Wir danken Matthias Platzeck sehr herzlich für den Stil und für die Atmosphäre, in der er sein Amt wahrgenommen hat. Wir wissen das sehr zu schätzen und freuen uns, dass Kurt Beck ein Garant dafür ist, dass es in diesem Sinne weitergeht. Politische Arbeit in einer Volkspartei als Teamarbeit, das ist so etwas wie ein Markenzeichen von Matthias Platzeck. Das wollen wir gerne so fortsetzen."

Die Nominierung von Kurt Beck zum neuen SPD-Vorsitzenden begrüßt Jochen Dieckmann: "Das ist eine gute Entscheidung. Kurt Beck ist von Lebensalter und politischer Statur geeignet, die SPD länger als nur eine Übergangszeit zu führen. Er ist uns aus vielen Jahren als Nachbar des Landes Nordrhein-Westfalen, als Landesvater von Rheinland-Pfalz wohl vertraut. Kurt Beck hat durch seinen beeindruckenden Wahlsieg vor Kurzem gezeigt, dass er erfolgreich für die sozialdemokratische Sache antreten kann, dass er nah bei den Menschen ist. Wir sind sicher, dass er vom Parteitag mit großer Mehrheit gewählt werden wird, und wir bieten ihm die Zusammenarbeit mit dem Landesverband Nordrhein-Westfalen an."