AfA-NRW: Linssens Tricksereien schaden den Unikliniken und ihren Beschäftigten

Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der NRWSPD (AfA) unterstützt die streikenden Kolleginnen und Kollegen an den sechs Unikliniken des Landes in ihrer Kritik am nordrhein-westfälischen Finanzminister Helmut Linssen.

Armin Jahl, stellvertretender AfA-Landesvorsitzender: " Dass jetzt der NRW-Finanzminister ,par Ordre de Mufti’ die Direktoren der Unikliniken auffordert, nicht mit ver.di in Verhandlungen einzutreten, ist nicht nur eine Unverschämtheit, sondern auch ein Eingriff in die Tarifautonomie. Die Beschäftigten haben das Recht auf einen Tarifvertrag. Der Finanzminister zeigt hier das wahre Gesicht der CDU: In Sonntagsreden die Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschwören und im praktischen Handeln die Gewerkschaften mit Füssen treten. Wir fordern Herrn Linssen auf, seine unsinnige Anweisung mit sofortiger Wirkung zurückzuziehen. Er schadet mit seinen Tricksereien den Unikliniken und ihren Beschäftigten."

Die nichtwissenschaftlichen Mitarbeiter der Unikliniken befinden sich derzeit in einem tariflosen Zustand und wollen den Abschluss eines Tarifvertrages durchsetzen.
Im Rahmen der Tarifautonomie ist es ein unbestrittenes Recht der organisierten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ihre Forderungen auch durch Streikmaßnahmen zum Ausdruck zu bringen.