Zum Schlussspurt im Wahlkampf erklärt der Generalsekretär der NRWSPD, Michael Groschek:

Gerhard Schröder und Franz Müntefering setzen Zeichen: Auf zwei Kundgebungen in Oberhausen und Recklinghausen werden der Kanzler und der Parteivorsitzende deutlich machen, dass die SPD bis zum Sonntag Abend um den Wahlsieg kämpft.

Die für Gerhard Schröder und die SPD erfolgreiche Aufholjagd hat zu einer enormen Mobilisierung der NRWSPD geführt. Wir sind sicher: Am Sonntag gibt es für die CDU in NRW die verdiente Quittung für eine unsoziale und überhebliche Politik.

  • Die älteren Arbeitnehmer in NRW fühlen sich von CDU und FDP an der Nase herumgeführt. Das Nein der Rüttgers-Regierung im Vermittlungsausschuss zur Verlängerung des Arbeitslosengeldes I für ältere Arbeitnehmer steht in krassem Widerspruch zu den Versprechungen vor der Landtagswahl.
  • Der Betrug von Schwarz-Gelb an den BAFöG-Studenten, die künftig in NRW Studiengebühren zahlen müssen, hat viele Menschen empört, die Rüttgers noch im Mai vertraut haben.

    Die jüngsten Umfragen belegen: Die von Union und FDP geplante Beseitigung des Kündigungsschutzes, das Schleifen der Tarifverträge und Kirchhofs frontaler Angriff auf die Geldbörsen von Arbeitnehmern und Rentnern kommen in NRW nicht gut an. Das gilt auch für die angekündigte Erhöhung der Mehrwertsteuer.

    Während mehrere zehntausend Menschen Gerhard Schröder und Franz Müntefering bei ihren Auftritten in NRW persönlich erlebt haben, hat die Kandidatin der CDU das Land weitgehend gemieden. Sie wird wissen weshalb: Die Menschen in NRW wollen keine Politik, die alles Soziale als lästiges Beiwerk betrachtet. Nur die SPD steht für Erneuerung und Zusammenhalt. In den letzten 48 Stunden vor der Wahl werden wir nochmals mit Nachdruck für unseren Kurs werben und letztlich erfolgreich sein.