Wahlaufruf: Für eine Zukunft mit mehr Kindern

Die Familienpolitik der SPD erfährt breite Unterstützung. Aus den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereichen machen sich Menschen dafür stark, dass der familienpolitische Weg, den die SPD seit 1998 eingeschlagen hat, weiter gegangen werden kann. Den folgenden Wahlaufruf können Sie abrufen unter:
http://kampagne.spd.de/servlet/PB/menu/1587759/index.html:

Der Wahlaufruf im Wortlaut:

Für Familien ist seit 1998 vieles in Bewegung geraten: Nach jahrzehntelanger Starre haben sich für sie zahllose neue Möglichkeiten eröffnet. Das ist ein wesentlicher Verdienst der Regierung von Gerhard Schröder und der Familienministerin Renate Schmidt.
Die SPD-geführte Bundesregierung hat seit 1998 Familien und die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf in den Mittelpunkt ihrer Politik gestellt – von der Weiterentwicklung des Erziehungsurlaubs zu einer flexiblen Elternzeit über den Rechtsanspruch auf Teilzeitarbeit, den Ausbau von Ganztagsschulen bis hin zum Betreuungsausbau für die Kleinsten. Das ist der richtige Weg, um die Familien in unserem Land wirklich zu unterstützen.

Wir wollen, dass diese Politik für Kinder und Familien weiter geführt wird. Deutschland braucht starke Familien. Familien sichern den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die allermeisten Menschen wollen noch immer mit Partnerin oder Partner und Kindern leben.

Wir wollen, dass sich Frauen und Männer wie in vielen europäischen Nachbarländern endlich auch in Deutschland selbstverständlich für Beruf und Familie entscheiden können. Wir wollen, dass sie dabei von Politik und Gesellschaft nach Kräften unterstützt werden. Das ist auch ökonomisch geboten, denn die Wirtschaft kann nicht auf die vielen gut ausgebildeten jungen Frauen verzichten. Und nicht zuletzt sind die Förderung von Kindern und ein qualitativ hochwertiger Kindergarten wichtige Grundsteine für die gut ausgebildeten Fachkräfte von Morgen.

Gerhard Schröder und die SPD stehen dafür, dass diese Politik für Familien fortgesetzt wird.

  • Mit einem Rechtsanspruch auf Betreuung ab dem 2. Lebensjahr bis 2010.
  • Mit der schrittweisen Einführung der Gebührenfreiheit für Kitas im Konsens mit Ländern und Gemeinden.
  • Mit dem Umbau des Erziehungsgeldes zu einem Elterngeld. Damit Eltern wirkliche Wahlfreiheit bei Dauer und Aufteilung der Elternzeit haben, insbesondere Vätern die Baby-Pause erleichtert wird und Familien sowie Alleinerziehende nach Geburt eines Kindes ihren Lebensstandard halten können.

    Mit der Union droht der familienpolitische Rückfall:

  • Mit der Union rückt die Kinderbetreuung wieder in den Hintergrund. Die Union würde das Betreuungsgesetz für die unter 3jährigen, das sie bereits im Bundestag abgelehnt hat, wieder abschaffen. Mit den Steuerplänen der Union würden vor allem die gut verdienenden Familien entlastet, in denen nur einer arbeitet.
  • Mit der Mehrwertsteuer-Erhöhung würden vor allem Familien und Alleinerziehende drauf zahlen.
  • Mit der Union würde der von der SPD-geführten Bundesregierung durchgesetzte Rechtsanspruch auf Teilzeitbeschäftigung für Kinderbetreuung eingeschränkt.

    Eine solche Politik geht an der Lebenswirklichkeit von Familien in Deutschland vorbei. Sie würde den Trend zu immer weniger Kindern verstärken.

    Wir unterstützen Gerhard Schröder und seine Politik für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf!

    Erstunterzeichner/ Erstunterzeichnerinnen:

    Robert Atzorn, Schauspieler
    Doris Ahnen, Landesministerin
    Joachim Bessing, Schriftsteller
    Adelheid Bonnemann-Böhner, Kuratoriumsvorsitzende des Müttergenesungswerks
    Alexa Hennig von Lange, Schriftstellerin
    Anne Jenter, Leiterin des Vorstandsbereiches Frauenpolitik bei der GEW
    Marion Kracht, Schauspielerin
    Andrea Nahles, Mitglied des Präsidiums
    Christiane Reckmann, Vorsitzende des Zukunftsforum Familie
    Walter Sittler, Schauspieler
    Gitta Trauernicht
    Eleonore Weisgerber, Schauspielerin