Wittkes Träumereien

Der neue Düsseldorfer Verkehrsminister Oliver Wittke (CDU) hat die Nase von seinem Job schon voll. Er glaubt felsenfest daran, dass er in den personalpolitischen Sandkastenspielen von Kanzlerkandidatin Angela Merkel eine zentrale Rolle spielt.

NRW ist dem abgewählten Bürgermeister aus Gelsenkirchen zu eng geworden. „Ich merke, dass Angela Merkel bemüht ist, mich einzubauen“, hat er erklärt. Der Mann ist erkennbar auf dem Absprung.

Im Grunde ist das nur konsequent: Denn mit seiner bisherigen PR-Show als Minister würde er sich nahtlos in das profillose und völlig überforderte „Kompetenzteam“ der Kanzlerkandidatin einreihen.

Die Wähler werden die Berliner Träumereien Wittkes am 18. September wie eine Seifenblase zerplatzen lassen.