Aufruf Neue Inländer für Schröder

Die Gründungsmitglieder der Unterstützerinitiative „Neue Inländer für Schröder“ haben sich gefreut, dass die SPD vor drei Jahren die Bundestagswahl am 22. September 2002 -auch mit Hilfe der Neuen Inländer – gewonnen hat.

Wir wollen diesen Erfolg bei der nächsten Bundestagswahl am 18. September 2005 wiederholen.

Unser Land, Deutschland, ist ein weltoffenes und tolerantes Land geworden. Für alle in unserem Land lebenden Menschen ist die Gestaltung der Integration ein zentraler Punkt der Bundespolitik.

Für uns bedeutet Integration das von gegenseitigem Respekt, von Akzeptanz und Solidarität geprägte friedliche und gleichberechtigte Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft.

Grundvoraussetzung dafür sind die rechtliche, soziale und politische Gleichstellung und die tatsächliche Chancengleichheit.

Die von der Bundesregierung vollzogene Modernisierung des Staatsbürgerschaftsrechts und die Verabschiedung des neuen Zuwanderungsgesetzes sind dafür wichtige Meilensteine. Wir hoffen, dass die SPD sich für eine erleichterte Einbürgerung unter Hinnahme von Mehrstaatlichkeit auch bei den Migrantinnen und Migranten aus Nicht-EU-Ländern einsetzt.

CDU und CSU haben mit ihrer „Unterschriftenkampagne“ wegen machtpolitischer Interessen das friedliche Zusammenleben der Menschen in Deutschland aufs Spiel gesetzt.

Bildungschancen und Integration hängen zusammen. Die SPD setzt sich für die Förderung aller Begabungen statt konservativer Auslese nach dem Geldbeutel ein, denn gute Bildung ist eine der Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Integration der Kinder von Migranten.

Wir bitten Sie, die SPD und Gerhard Schröder bei der Bundestagswahl am
18. September 2005 zu unterstützen, damit diese für unsere Gesellschaft notwendige Politik fortgesetzt werden kann.

Erstunterzeichner:
Dr. Lale Akgün, MdB, Ocan Ceyhun, MdEP a.D., Yasar Fincan, Gewerkschafter, Bülent Güven, Hamburg, Ahmet Iyidirli, Vorsitzender der HDF, Emre Kiraz, Geschäftsführer, Alptekin Kirci, Rechtsanwalt, Dilek Kolat, MdA Berlin, Kenan Kolat, Türkischer Bund Berlin-Brandenburg, Nebahat Pohlreich, Bielefeld, Ahmet Temel, Mitgl. des Stadtrats Moers, Turgut Yüksel, Frankfurt/Main, Ülker Radziwill, MdA, Berlin, Ilkin Özisik, Berlin.