NRW – Verantwortung in dieser Einen Welt

Anlässlich der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen ruft das Forum-Eine-Welt NRW alle entwicklungspolitisch Interessierten auf, ihre Stimme abzugeben.

Karin Kortmann, MdB, Sprecherin des Koordinierungskreises des Forum-Eine-Welt NRW, erklärt:

Nordrhein-Westfalen stellt sich seit vielen Jahren erfolgreich den Herausforderungen der Globalisierung; aufgrund seiner Wirtschaftskraft ist es längst ein wichtiger internationaler Akteur. Die Bedeutung der Zusammenarbeit mit Entwicklungsländern wächst. Daran beteiligen sich Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft, nicht zuletzt die Kirchen in diesem Land.

In NRW wurden erfolgreich die Weichen für unsere Zukunft in dieser Einen Welt gestellt. Das Land hat wichtige Instrumente zur entwicklungspolitischen Zusammenarbeit und zur Verankerung der Bedeutung globaler Zusammenhänge im Bewusstsein der Menschen in NRW geschaffen. Diese Politik muss fortgesetzt werden.

Viele Menschen praktizieren von hier aus Solidarität mit Menschen in den Armutsregionen unserer Welt. Immer mehr Einzelpersonen, Gruppen, Initiativen, Klassen und Schulen, Vereine und Kommunen engagieren sich für eine menschenwürdige und nachhaltige Entwicklung. Die Landesregierung hat mit dem in Deutschland einmaligen "Promotorennetzwerk" diese Bemühungen unterstützt. An der Agenda 21 NRW arbeiten Land, Wirtschaft und Zivilgesellschaft gemeinsam.

Die Landesregierung ist Garant für eine zukunftsfähige Eine-Welt-Arbeit. Eine Arbeit, die die Vielzahl der hier engagierten Menschen berücksichtigt und das Wohl der Menschen in den anderen Teilen der Welt im Auge hat. Hilfe zur Selbsthilfe muss – trotz unserer finanziellen Situation – auch weiterhin möglich und selbstverständlich sein.