PM 51/2005 Groschek: FDP versteht nichts von NRW

Die FDP in Nordrhein-Westfalen dümpelt weiter vor sich hin. Kurz vor der Landtagswahl haben die Liberalen ein Programm vorgelegt, welches unfinanzierbar und vor allem unsozial ist.

Reiche werden entlastet, Arbeitnehmer belastet. So lautet das Credo der Spaßpartei. Mit ihrer radikalen Haltung zur Steinkohle gefährden die Liberalen Zehntausende vor Arbeitsplätzen in Nordrhein-Westfalen. Sie werden zum Seelenverkäufer des Ruhrgebiets. Die FDP versteht nichts vom Strukturwandel. Sie versteht nichts von Nordrhein-Westfalen.

Personell ist die FDP in Nordrhein-Westfalen ausgelaugt. Deshalb muss der in den eigenen Reihen umstrittene Bundesvorsitzende Guido Westerwelle im Wahlkampf plakatiert werden. Und deshalb hat die FDP den peinlichen Versuch gestartet, Bundespräsident Horst Köhler für sich und die eigene Kampagne zu vereinnahmen. Der hat der FDP einen Korb erteilt. Und die Wähler werden es am 22. Mai genau so halten.