Steinbrück und Schartau besuchen Generationenkonvent in Essen

Rund 400 Vertreter der Jusos und der Arbeitsgemeinschaft 60 plus sind am Samstag auf der Zeche Zollverein in Essen zu einem Generationenkonvent zusammen gekommen.

Gäste waren unter anderem Ministerpräsident Peer Steinbrück, der SPD-Landesvorsitzende Harald Schartau sowie NRW-Gesundheitsministerin Birgit Fischer.

Zentrales Thema der Veranstaltung waren die Zukunftschancen von jüngeren und älteren Menschen in unserer Gesellschaft. Peer Steinbrück wies darauf hin, dass die Solidarität der Generationen untereinander stets eine verlässliche Achse des Sozialstaates gewesen sei. Diesen Zusammenhalt zu bewahren, sei ein wichtiges Anliegen der SPD. Von einem Miteinander würden junge und alte Menschen gleichermaßen profitieren.

Der Ministerpräsident bezeichnete Bildung und Weiterbildung als die entscheidenden Fragen des 21. Jahrhunderts. Über Zukunftschancen werde nicht in der Zukunft entschieden, sondern in der Gegenwart. Dabei komme es darauf an, dass die soziale Herkunft nicht über den weiteren Lebensweg von Kindern entscheide. Dies sei ein wichtiges Anliegen sozialdemokratischer Politik.

Harald Schartau erklärte, es sei nicht nachvollziehbar, dass die Gesellschaft zwar immer älter, die Erwerbstätigen aber immer jünger würden. Man brauche das Wissen und die Erfahrungen älterer Menschen in den Betrieben. Unternehmen, die auf diese Erfahrungen verzichteten, würden mittelfristig ins Hintertreffen geraten.

Am Ende der Veranstaltung wurde eine Generationenerklärung verabschiedet. Darin bringen die Jusos und die AG 60 plus zum Ausdruck, dass die SPD ein solidarisches Miteinander der Generationen anstrebt und es nicht zulässt, dass Alt gegen Jung gegeneinander ausgespielt werden.