PM 15/2005 Schartau: Verlust eines guten Freundes und Ratgebers mit außerordentlichem politischen Gespür.

Mit Hans-Jürgen Wischnewski verlieren wir Sozialdemokraten in Nordrhein-Westfalen einen überaus liebenswerten und engagierten Parteifreund. Durch seine ruhige und beharrliche Art hat sich "Ben Wisch" weit über die Parteigrenzen hinaus Anerkennung und Respekt erworben.

Hans-Jürgen Wischnewski machte nach dem Zweiten Weltkrieg in Köln Karriere in der IG-Metall und dann in der SPD. Schon 1946 trat er in die SPD ein. Von 1957 bis 1990 vertrat er die Stadt Köln im Deutschen Bundestag. Er war Bundesgeschäftsführer und Schatzmeister der SPD.

Hans-Jürgen Wischnewski war ein Mann mit außerordentlichem politischen Gespür. Sein Einfühlungsvermögen und Verhandlungsgeschick machten ihn in den 70er und 80er Jahren zu einem Experten für heikle politische Aufträge auf dem gesamten Globus. Im In- und Ausland genoss er hohes Ansehen.

Bis zuletzt engagierte sich Hans-Jürgen-Wischnewski in und für die SPD. Wir trauern um einen guten Freund und Ratgeber. Wir werden ihn vermissen.