PM 12/2005 Groschek: Entgleisung Karl-Josef Laumanns darf nicht geduldet werden

Zur Rede des Karl-Josef Laumann auf dem Politischen Aschermittwoch der CDU in Recke erklärt der Generalsekretär der NRWSPD, Michael Groschek:

Wieder vergreift sich ein Unionspolitiker gehörig im Ton.

Wieder muss sich die CDU in NRW sowie ihr Landesvorsitzender Jürgen Rüttgers die Frage gefallen lassen, wie es um das Geschichtsbewusstsein in der CDU-NRW bestellt ist.

Nach der Bewältigung der Hohmann-Affaire, die Wellen bis nach Nordrhein-Westfalen schlug, wundert es um so mehr, dass es mit Karl-Josef Laumann wieder einem nordrhein-westfälischen CDU-Politiker am historischem Wissen mangelt, das solche Vergleiche verbietet.

Jürgen Rüttgers ist nun gefordert. Er muss unmissverständlich zum Ausdruck bringen, dass er Anleihen aus der Sprache des Nationalsozialismus in seiner Partei nicht duldet.

Noch eines ist klar: Auf diese Weise gewinnt man nicht die Auseinandersetzung mit der NPD.