Pressestimmen zum Programmkonvent der NRWSPD

Neue Westfälische
Alle hinter Steinbrück

Die unumstrittene Führungsfigur der NRW-Sozialdemokraten ist der amtierende Ministerpräsident. Er gibt den Ton an. Steinbrück wirkt modern, pragmatisch und erfolgsorientiert genug, um den Menschen im Lande zu signalisieren, dass mit ihm der Strukturwandel zu schaffen ist.

Westfälische Nachrichten
Der Nebel lichtet sich

Im Tief der Sozialdemokraten sah es lange nach einem Durchmarsch der Rüttgers-CDU in NRW aus. Das ist offenbar vorbei. Die SPD holt auf. In Bochum haben Steinbrück und Co. Klar gemacht, dass sie die Landtagswahl im Mai 2005 nicht abgeschrieben haben.

Aachener Zeitung
Steinbrück, der Friedfertige

Steinbrücks neues Thema ist die friedfertige Gesellschaft. Die SPD soll zum sozialen Kitt in einer Gesellschaft von Gruppenegoismen werden. Da federt einer die harte „Agenda 2010“ des Kanzlers ab.

Aachener Nachrichten
Umschwung der Stimmungen

Steinbrück hat die einschneidenden Arbeitsmarkt- und Sozialreformen der Bundesregierung von Anfang an knallhart verteidigt. Die breite Wählerschaft scheint solche Direktheit und Gradlinigkeit zu honorieren. Dagegen steckt Jürgen Rüttgers in einem Formtief. Sein manisches Taktieren und Lavieren haben seine politische Glaubwürdigkeit massiv beschädigt.

Ruhr-Nachrichten
Der Basis-Seelsorger

Steinbrück präsentierte klare inhaltliche Botschaften und gab dabei gleichzeitig den Sozialdemokratischen
Kämpfer und den Seelsorger für die mit Mühsal beladene Basis. Da sprach nicht mehr der lange Zeit als kalter Technokrat verschrieene Politikmanager, sondern der landesväterliche gute Hirte.

Neue Rhein Zeitung
Wiederbelebt

Psychologie ist die halbe Miete, und der Konvent hat gezeigt, dass die NRWSPD wieder an sich zu glauben scheint. Sie will gewinnen.

WAZ
Steinbrück will Mut machen

Steinbrück präsentiert sich anders als noch vor wenigen Monaten – er ist nicht mehr der oberste Kritiker seiner Partei, sondern Steinbrück will Hoffnung und Mut vermitteln: Wir können es, wir schaffen es.