Schartau lädt Spitzen der betroffenen Bundeswehr-Kommunen nach Düsseldorf ein.

Zu den Folgen der Standortschließungen für die nordrhein-westfälischen Kommunen und möglichen Hilfen des Landes hat Wirtschaftsminister Harald Schartau die Bürgermeister und Landräte aller betroffenen Bundeswehr-Standorte für Freitag (5. November) nach Düsseldorf eingeladen. Wie der Minister heute in Düsseldorf mitteilte, sollen an dem Treffen auch Städtebauminister Vesper, die Chefin der Staatskanzlei, Angelika Marienfeld, die betroffenen Regierungspräsidenten, die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit und die zivile und militärische Spitze der Bundeswehr und ihrer Verwaltung in Nordrhein-Westfalen teilnehmen. „So bitter die Nachricht jetzt im Moment auch ist – wir haben in Nordrhein-Westfalen Erfahrung mit dem Thema Konversion. Es gibt Beispiele, wo daraus neue Impulse für die betroffene Region geworden und Ersatzarbeitsplätze angesiedelt worden sind. Die heutigen Beschlüsse stellen die Verantwortlichen in den betroffenen Kommunen vor eine große Aufgabe. Bei deren Bewältigung lassen wir sie nicht allein“, erklärte der Minister.