AfA: Solidarität mit den Beschäftigten bei Opel

Der Bundesvorstand und der Bundesausschuss der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD (AfA) haben sich heute unter anderem mit der Situation bei den Opel-Werken befasst. Anschließend richtete der AfA-Bundesvorsitzende Ottmar Schreiner folgendes Schreiben an den Gesamtbetriebsrat der Adam Opel AG:

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

der Bundesvorstand und der Bundesausschuss der Arbeitsgemeinschaft für
Arbeitnehmerfragen in der SPD (AfA) möchten Euch und den Beschäftigten in den Opel-Werken ihre volle Solidarität versichern.

Ihr habt in den letzten Tagen mit großem Einsatz und Mut für die Erhaltung
Eurer Arbeitsplätze gekämpft. Dafür gebührt Euch Respekt und Unterstützung.
Jetzt muss jedem, insbesondere der Konzernleitung in Detroit, klar sein, dass die Beschäftigten bei Opel nicht bereit sind, für das Missmanagement der Konzernspitze in Haftung genommen zu werden.

Eure Auseinandersetzung ist noch nicht zu Ende. In den bevorstehenden
Verhandlungen geht es darum, betriebsbedingte Kündigungen zu verhindern und alle Opel-Werke zu erhalten. Dabei ist es von großer Bedeutung, dass die Beschäftigten in den europäischen Werken zusammenstehen. Die Einigung im europäischen General Motors Arbeitnehmerforum, keine Unterschreitung der nationalen Tarifverträge zu akzeptieren und Sozial- und Steuerdumping zu verhindern, ist ein wichtiges Signal, dass sich die Beschäftigten nicht gegeneinander ausspielen lassen.

Wir wünschen Euch für die nächsten Wochen viel Kraft und Erfolg.

Mit solidarischen Grüßen

Ottmar Schreiner
(AfA-Bundesvorsitzender)