Rhein-Ruhr-CDU mausert sich zur Skandalpartei

"Einmalig und unglaublich ist der Handstreich der CDU-Mehrheit im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), um dem eigenen Parteifreund das üppige Geschäftsführergehalt um über 2.000 Euro im Monat aufzubessern", so Generalsekretär Michael Groschek zur gestrigen Sitzung der Verbandsversammlung des VRR.
Während die SPD unter Protest den Saal verließ, nutzte die CDU-Mehrheit trotz gegenteiliger Beteuerung ihrer Parteivorderen die Gelegenheit, einem Parteifreund Pfründe zu sichern.
Anstatt das Gehalt der dienstlichen Aufgabe anzupassen, immerhin auch schon mehr als 5.500 Euro im Monat, ist jetzt über eine veränderte Organisationsform ein Gehaltssprung für den CDU-Geschäftsführer im VRR auf weit über 7.000 Euro im Monat beschlossen worden. Michael Groschek: "Besonders dreist ist in diesem Zusammenhang eine bereits beschlossene Fahrpreiserhöhung, so dass die Kunden ab Januar die Zeche zahlen."

Angesichts dieses neuerlichen Skandals verwundert die anhaltende Sprachlosigkeit von CDU-Landeschef Jürgen Rüttgers.