Zu der Forderung nach völliger Aufhebung des Kündigungsschutzes aus den Reihen der Union erklärt der Generalsekretär der NRWSPD,

Generalsekretär Michael Groschek

Die Forderungen von Friedrich Merz, Roland Koch und Christian Wulff nach völliger Abschaffung des Kündigungsschutzes kann nur jemand machen, der sein Berufsleben bisher ausschließlich vom bequemen Parteikarrieresessel aus erlebt hat.
Als Sozialpolitiker haben sich die ehemaligen „Jungen Wilden der Union“ selbst zu „falschen Fünfzigern“ gemacht. Auch die soziale Maskerade der Rüttgers CDU in NRW entlarvt sich als billige Inszenierung .

Ungeschminkt tritt jetzt zu Tage, dass die „neue“ CDU aus dem Sozialstaat aussteigen will. Die Reise geht nach rechts und lässt soziale Gewissenhaftigkeit und jeglichen moralischen Anstand am Bahnsteig zurück. Was mit der unsozialen Kopfpauschale begonnen hat, wird mit der fristlosen Kündigung jedweden Kündigungsschutzes fortgesetzt und endet in der rücksichtslosen Ellenbogengesellschaft.