FORSA-Studie: Steinbrück klar vor Rüttgers

Ministerpräsident Peer Steinbrück auf dem Bundesparteitag
Ministerpräsident Peer Steinbrück

Würde der Ministerpräsident in NRW direkt gewählt, hätte Peer Steinbrück im Mai/Juni 2004 mit 35% klar die Nase vor Jürgen Rüttgers, der sich mit 28% bescheiden müsste.

Dieses Ergebnis erläuterte NRWSPD-Generalsekretär Michael Groschek auf
Grundlage einer aktuellen FORSA-Studie. Groschek erklärt weiter, dass sich die Werte für Rüttgers nach wie vor als Achillesferse der CDU in NRW herausstellen. Offensichtlich zahlt sich die Rüttgers-Beratung durch den Stoiber-Freund Spreng für uns aus, freute sich der SPD-Generalsekretär. Dies erleichtert uns, Herrn Rüttgers und die Seinen Punkt für Punkt in der Sache zu stellen. Der Höhenflug der Union gleiche einem Heißluftballon, dem allmählich die Puste ausgehe.

Ministerpräsident Peer Steinbrück hingegen, so Groschek, überzeugt kontinuierlich mehr Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen. Besonders hohe Zustimmung erfährt Peer Steinbrück bei den unentschlossenen SPD-Abwanderern mit 44% und den Gewerkschaftsmitgliedern mit 45%, wo der Oppositionsführer jeweils weit abgeschlagen ist. Der Rückhalt von Peer Steinbrück bei den eigenen SPD-Anhängern ist ebenfalls deutlich größer als der von Jürgen Rüttgers bei den CDU-Anhängern.