Michael Groschek, Generalsekretär der NRWSPD: Ex-Kanzlerkandidat Stoiber besucht Ex-Zukunftsminister Rüttgers

Stoiber stolpert beim Betreten der Bühne am 01. 09. 02

„Die CDU missbraucht den Europa-Wahlkampf als Rachefeldzug der beleidigten Bundestagswahlverlierer. Von der inhaltlichen Ausrichtung bis zum plakativen Auftritt müht sich die Union verlorene Schlachten noch einmal zu schlagen“, so Groschek.

Obwohl zwischen Merz und Merkel, Rüttgers und Stoiber auf allen wichtigen Feldern der Politik Welten lägen und Widersprüche die Regel seien, so Groschek, werde der staunenden Öffentlichkeit das große Schulterklopfen vorgeführt.

„Der ungeliebte Ex-Kanzlerkandidat Stoiber gibt dem Ex-Zukunftsminister Rüttgers als erster hinter verschlossenen Türen die Ehre. Es folgen Angela Merkel, die sicherheitspolitisch nach wie vor Unentschlossene und Wolfgang Bosbach, der Blockierer eines modernen Zuwanderungsrechtes.“

„Diesen politischen Wanderzirkus der bei Wahlen Gescheiterten eint einzig und allein die Lust an destruktiver Fundamentalkritik. Sie sollten gerade bei der historisch richtungsweisenden Europawahl am 13. Juni nicht zum Zuge kommen“, so Groschek.