Zum Verzicht des CDU-Kreisverbandes Recklinghausen auf ein Auschlussverfahren gegen Hans Knoblauch erklärt der Generalsekretär der NRWSPD, Michael Groschek:

Michael Groschek, Generalsekretär der NRWSPD

Erwin Marschewskis Urteil der letzten Woche scheint in Vergessenheit geraten zu sein. Nach Bekanntwerden der Hohmann-Unterstützungsaktion bezeichnete er Hans Knoblauchs Verhalten als „nicht zu billigen, verwerflich und untragbar“. Die schnellen und richtigen Reaktionen auf das Verhalten des Recklinghäuser CDU-Politikers waren bloße Ankündigungen, gehandelt hat die CDU nicht danach.

Die späte Distanzierung von einer „Dummheit“, wie Hans Knoblauch sein Verhalten nachträglich erklärte, wirkt nicht gerade überzeugend. Dass der Recklinghausener Kreisvorstand daraufhin Abstand von einem Ausschlussverfahren gegen Knoblauch genommen hat, umso weniger.

Das Alles zeugt nicht von entschlossenem Handeln. Wie steht Jürgen Rüttgers zu der Recklinghäuser Entscheidung?