Harald Schartau: Die Rente mit 67 Jahren wird es mit der NRWSPD nicht geben

Die NRWSPD wird die Pläne der Bundesregierung zur Anhebung des Renteneintrittsalters auf dem SPD-Bundesparteitag im November nicht mittragen. Das sagte SPD-Landeschef Harald Schartau auf einer Pressekonferenz in Düsseldorf.
"Ich werde wie ein Terrier kämpfen und voll Volley dagegen halten," sagte Schartau. "Wir sollten lieber dafür sorgen, dass die Leute bis 65 arbeiten. In vielen Produktionsbetrieben arbeitet heute schon niemand mehr mit 55 Jahren."

Die Anhebung des Renteneintrittsalters mit 67 Jahren führe zu höheren Abschlägen der Arbeitnehmer beim Eintritt in den Ruhestand. Schartau sprach sich für ein Ende der Frühverrentung, mehr Gesundheitsschutz im Betrieb und mehr Angebote zur Teilzeitarbeit für ältere Arbeitnehmer aus, um "vor der Rente schrittweise die Arbeitszeit zu senken". Jedoch müssten alle länger arbeiten, so Schartau.