Der Generalsekretär der NRWSPD, Michael Groschek empfiehlt der CDU Abschied von finanzpolitischen Wolkenschlössern – Unterstützung für sinnvolle Lehrermehrarbeit und gegen Boykottaufrufe begrüßt

Als ersten Schritt der Annäherung an die Wirklichkeit hat der Generalsekretär der NRWSPD, Michael Groschek, die Unterstützung der CDU-Landtagsfraktion für die Arbeitszeitverlängerung für Lehrerinnen und Lehrer um eine Stunde bezeichnet. "Die von Landesregierung und Koalition geplante Arbeitszeitverlängerung ist sinnvoll und notwendig, weil sie in Zeiten knapper Finanzmittel das Schulangebot für die Kinder verbessert. Mehrarbeit im Gegenwert von 4000 Stellen schafft eben deutliche Entlastung für die Schule, auch wenn die Lehrerinnen und Lehrer von der Mehrarbeit nicht begeistert sind", so Groschek.

Bei seiner Kritik an der Landesregierung habe CDU-Schulsprecher Bernhard Recker übersehen, dass anders als im CDU-regierten Hessen in Nordrhein-Westfalen die zusätzlich erbrachten Arbeitsstunden voll den Schülern zugute kommen.
Groschek weiter: "Auch die Distanzierung der CDU von Boykottaufrufen von Lehrerverbänden, die sich gegen die Interessen der Schülerinnen und Schüler richten, ist gut und ein Stück Annäherung an die Wirklichkeit, denn niemand im Land versteht Lehrerfunktionäre, die Klassenfahrten für Schülerinnen und Schüler kaputtmachen wollen."

Insgesamt empfiehlt der SPD-Generalsekretär der CDU in NRW mehr Augenmaß und Verständnis für die Leistungen der Schulministerin. Die Einführung zusätzlicher Ganztagsangebote und des Englischunterrichtes in der Grundschule sind wichtige Schritte nach vorn. "Niemandem hilft es, wenn die CDU in NRW finanzpolitische Wolkenschlösser baut, die weder Schulen noch Schülern helfen."