Zu den Äußerungen von RAG-Chef Müller erklärt Norbert Römer, Vorsitzender der SPD-Region Westliches Westfalen:

Die Äußerungen von RAG-Chef Müller sind nicht hilfreich und werden auch der kohlepolitischen Lage überhaupt nicht gerecht. Die RAG AG ist nur mit dem Steinkohlebergbau und durch die Leistung der Bergleute zu dem großen Industrieunternehmen geworden, das sie heute darstellt. Deshalb muss der deutsche Steinkohlebergbau auch weiter unter dem Dach der RAG bleiben. Im Verbund mit dem internationalen Bergbau bildet er auch zukünftig eine wesentliche und wichtige unternehmerische Aktivität der RAG AG. Daran darf sich nichts ändern. Wir setzen uns dafür ein, dass es dauerhaft einen lebens- und leistungsfähigen Steinkohlebergbau in Nordrhein-Westfalen gibt. Das ist auch mit der Bundesregierung fest vereinbart. Müllers Spekulation über einen Ausstieg aus dem deutschen Steinkohlebergbau entbehrt also jeder Grundlage.