Wieder mehr BAföG-Empfänger in NRW

Statitik der Bafög-geförderten Studierenden in Nordrhein-Westfalen

133 500 Schüler und Studenten in Nordrhein-Westfalen erhielten im Jahr 2002 eine Förderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG). Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, stieg damit zum zweiten Mal in Folge die Zahl der BAföG-Empfänger (2001/00: +16,2 Prozent; 2002/01: +12,5 Prozent). Auch der durchschnittliche monatliche Förderbetrag erhöhte sich in den beiden letzten Jahren (2000: 314 Euro, 2001: 350 Euro, 2002: 355 Euro).
Diese Zuwächse sind im Wesentlichen auf die Auswirkungen des Ausbildungsförderungsreformgesetzes vom April 2001 zurückzuführen, in dem u. a. die Anhebung der BAföG-Freibeträge, die Nichtanrechnung des Kindergeldes und die Anhebung der BAföG-Bedarfssätze festgeschrieben wurden.

Von den insgesamt 133 500 BAföG-Empfängern des vergangenen Jahres waren 90 700 Studierende. Wie die Grafik zeigt, hat zwar die Zahl derjenigen Studierenden, die BAföG-Leistungen erhalten, in den letzten zwei Jahren zugenommen, doch das Niveau von 1992 (133 000 Studierende) konnte bisher nicht wieder erreicht werden. Im selben Zeitraum erhöhte sich die Zahl der Studierenden an den Hochschulen in NRW von 499 200 (Wintersemester 1992) auf 512 300 (Wintersemester 2002). Der durchschnittliche monatliche Förderbetrag bei den Studierenden belief sich im Jahr 2002 auf 374 Euro. Gut die Hälfte der geförderten Hochschüler (50,7 Prozent) erhielt eine Vollförderung, d. h. sie bekamen den errechneten Gesamtbedarf in voller Höhe ausbezahlt.