Stellungnahme von Ministerin Birgit Fischer zum Appell des Vatikan an alle katholischen Politikerinnen und Politiker, sich der Legalisierung von eheähnlichen Partnerschaften homosexueller Paare zu widersetzen:

CSD 2002 Menge mit Fahne

Familienministerin Birgit Fischer: „Ich bedaure die Entscheidung der katholischen Kirche. Wenn sich zwei Menschen – und zwar unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung – zu wechselseitiger Fürsorge und Unterstützung verpflichtet haben und auf Lebenszeit füreinander Verantwortung tragen wollen, so trägt dies zum sozialen Zusammenhalt in unserer Gesellschaft bei. Daran ist nichts Unmoralisches. Im Gegenteil: Die Chance, eine eingetragene Lebenspartnerschaft einzugehen, ermöglicht vielen Lesben und Schwulen eine erfüllte und sinnstiftende Lebensgestaltung.“