Steinkohlebergbau langfristig gesichert / Kapazitätsabbau wird weiterhin sozialverträglich gestaltet

Zu den heute von Bundeskanzler Gerhard Schröder verkündeten Perspektiven des Steinkohlebergbaus in Deutschland erklärt Ministerpräsident Peer Steinbrück:

„Nach abschließender, intensiver Beratung aller Beteiligter haben sich Bund, Land, Unternehmen und Gewerkschaft auf eine Anschlussregelung für den im Jahr 2005 auslaufenden Kohlekompromiss verständigt, die eine Förderung von 16 Millionen Tonnen SKE im Jahr 2012 vorsieht. Damit ist einerseits der Steinkohlebergbau in Nordrhein-Westfalen langfristig gesichert, andererseits tragen alle Beteiligten den Haushaltsnöten Rechnung. Die Reduzierung der Kapazität wird mit diesem Fahrplan unverändert sozialverträglich zu gestalten sein. Damit leistet die Steinkohle einen beispielhaften Beitrag zum Subventionsabbau, dem nun rasch vergleichbare Anstrengungen in anderen Subventionsbereichen folgen müssen.“