Zur Landesdelegiertenkonferenz von Bündnis 90/Die Grünen erklärt Michael Groschek, Generalsekretär der NRWSPD:

Die Landesdelegiertenkonferenz von Bündnis 90/Die Grünen an diesem Wochenende hat sachlich keine neuen Hürden für die Koalition in NRW errichtet.

Bemerkenswert ist jedoch, dass für knapp die Hälfte der Delegierten am Freitagabend –anders als für die Grünen-Führung- auch andere Koalitionsoptionen denkbar waren.
Bemerkenswert ist ferner, dass sich die Rede von Umweltministerin Bärbel Höhn mehr mit der Situation der Hamster beschäftigte, als mit den wirklich wichtigen Problemen des Landes.

Die Menschen in NRW haben kein Verständnis dafür, dass die rot-grüne Koalition zur Zeit vor allem übereinander streitet.
Koalitionsfragen sind angesichts der Finanzlage des Landes nur Nebenkriegsschauplätze.
Bis zur Sommerpause müssen wir jetzt einvernehmlich ein realisierbares Konzept entwickeln. Wir müssen sagen, wofür wir kein Geld mehr ausgeben können und klären, wo wir in Zukunft investieren wollen.

Das Potential, die vor uns liegenden Aufgaben zu bewältigen, haben wir in NRW.