Jahresempfang „Kunst und Kultur“

Dr. Christina Weiss
Kultur-Staatsministerin Christina Weiss über die Notwendigkeit der Kultur in Zeiten der Krise
Kulturempfang im Tanzhaus NRW
Jahresempfang Kunst und Kultur im Tanzhaus NRW in Düsseldorf
Karsten Rudolph, Christina Weiss, Cornelia Tausch
Karsten Rudolph, Christian Weiss, Cornelia Tausch

Die Kulturinitiative stellte sich Journalisten, Kulturschaffenden und Kulturpolitikern vor und hatte zum Jahresempfang "Kunst und Kultur" eingeladen. Staatsministerin Cr. Christina Weiss war Gastrednerin.

Kunst und Kultur wieder zum Thema machen, das will die SPD mit ihrer Kulturinitiative in Nordrhein Westfalen. Die Kulturinitiative soll ein Netzwerk sein und zu einem Austausch zwischen Politik, Kulturschaffenden und-förderern anregen.

Zum ersten Jahresempfang "Kunst und Kultur" der Kulturinitiative kam die Staatsministerin für Kultur und Medien, Christina Weiss. Sie hielt ein Plädoyer für die Kultur und für Reformen. Durch Kunst und Kultur lerne man geistige Unabhängigkeit und emotionale Intelligenz auszubilden sowie mit kulturellen Differenzen umzugehen. "Kunst ermöglicht Kommunikation". Ein Aspekt, der in der heutigen Zeit von besonderer Bedeutung sei.
Doch auch zu Reformen will Weiss ermutigen. Man könne auch Reformen probieren und nach einer Erfahrungszeit den Mut haben, sie wieder zu beenden. Sie untersütze die Gründungen von GmbHs und Stiftungen, damit die Kultur ihr Geld selbst verwalten könne.
Aufgabe der Politik sei es, so Weiss, günstige Rahmenbedingungen zu schaffen. In Zeiten der Krise brauche man die Kraft der Kultur, das Selbstbewustsein, über sich selbst nachzudenken, eigene Meinungen zu vertreten und reformfrreudig zu sein.

Dem Leitgedanken des Netzwerkes folgend stand im zweiten Teil des Empfangs die Kommunikation zwischen Künstlern, Kulturmanagern, Vertretern verschiedener Institutionen und Politikern an Meeting Points und beim Buffet im Vordergrund.
Der Jahresempfang wird eine feste Einrichtung der Kulturinitiative werden.