Ministerpräsident Steinbrück will Rückenwind der Olympiabewerbung für zukünftige Zusammenarbeit nutzen

Auf Einladung von Ministerpräsident Peer Steinbrück haben sich heute in Düsseldorf der Aufsichtsrat der Düsseldorf Rhein Ruhr 2012 GmbH und die Oberbürgermeister und Landräte des Zweckverbandes zu einem Gedankenaustausch nach der NOK-Entscheidung am 12. April getroffen.

„Wir müssen das Gemeinschaftsgefühl, die Begeisterungsfähigkeit und die konstruktive Zusammenarbeit aus dem 2-jährigen Bewerbungsprozess erhalten und auf weitere Politikfelder übertragen. Die Unterstützung der Bevölkerung für dieses faszinierende Projekt war grandios, und ich danke allen, die in den letzten Wochen und Monaten und insbesondere am Samstag mit uns gezittert und die Daumen gedrückt haben. Dass es nicht geklappt hat, bedauern wir. Aber jetzt kommt es darauf an, die Olympischen Spiele im Jahr 2012 nach Deutschland zu holen. Ich wünsche den Leipzigern jeden erdenklichen Erfolg auf der internationalen Bühne und biete ihnen unsere Unterstützung an“, so Peer Steinbrück auf dieser Sitzung.

Ministerpräsident Steinbrück, Minister Dr. Vesper und Oberbürgermeister Joachim Erwin bedankten sich bei der Geschäftsführung und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Düsseldorf Rhein Ruhr 2012 GmbH für die professionelle, kreative und überzeugende Arbeit. Sie dankten auch dem Landessportbund und den Präsidenten des Bewerbungskomitees, Heide Ecker-Rosendahl und Horst Klosterkemper, für ihren Einsatz für die Bewerbung.

„Ohne die Unterstützung der Wirtschaft wäre dies alles allerdings nicht möglich gewesen, deshalb möchte ich mich bei allen Unternehmen bedanken, die uns geholfen und die sich mit unserem bunten Logo geschmückt haben. Ich würde mich sehr freuen, wenn die Fahnen und die Fassadendekorationen weiterhin zu unserem Stadtbild gehören würden. Denn mir schwebt vor, diesen Rückenwind, diese positive Stimmung aufzunehmen und auf andere Bereiche zu übertragen. Ich bin mir sicher, dass man in den Bereichen Kultur, Tourismus, öffentlicher Nahverkehr, bei der Entwicklung der Freizeiteinrichtungen, dem Sport, aber auch bei der Imagebildung für unser Land gemeinsam viel schneller und erfolgreicher nach vorne kommt als alleine oder gar gegeneinander. Ich habe für diese Idee breite Zustimmung erhalten, was mich ermutigt hat, den heutigen Kreis zu einem weiteren Treffen Anfang Mai einzuladen. Dann werden wir versuchen, die vier oder fünf wichtigsten Themenfelder zu identifizieren, um die wir uns dann, über kommunale Grenzen hinweg, gemeinsam kümmern wollen. Dass der Sport uns diesem Ziel näher gebracht, hat freut mich außerordentlich, deshalb wird er auch in allen Überlegungen eine zentrale Rolle spielen.“