14. März 2003 – 11.50 Uhr: 10 Minuten gegen den drohenden Irak-Krieg

"Am Freitag, den 14. März wird im UN-Sicherheitsrat in New York über Krieg oder
Frieden im Nahen Osten beraten. Trotz klarer Ablehnung eines militärischen Angriffs
im UN-Sicherheitsrat und trotz weltweit wachsender Proteste läuft die Kriegsmaschinerie der USA und Großbritanniens vor den Grenzen des Irak auf
Hochtouren.

Kolleginnen und Kollegen,
es ist zehn vor zwölf! Ein Krieg steht unmittelbar bevor.
Der Europäische Gewerkschaftsbund ruft alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Europas auf, am Freitag zehn Minuten vor zwölf mit Aktionen in den Betrieben und Verwaltungen ein Zeichen für den Frieden zu setzen:
Mit diesem europaweiten Protest stärken wir die Regierungen, die im UN-Sicherheitsrat verhindern wollen, dass die Welt in ein gefährliches Kriegs-Abenteuer gestürzt wird.

Wir verlangen von den Regierungen Bush und Blair: Lasst die Waffen ruhen!
Nutzt jeden Spielraum, um den Irak friedlich zu entwaffnen!
In der Weltpolitik muss das
internationale Recht gestärkt werden.
Es darf nicht das Recht des Stärkeren gelten.

Die Regierungen Bush und Blair sollen wissen: Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sagen
Nein zu einem Krieg gegen den Irak!"