„Frauen wollen Frieden!“

Collage zum internationalen Frauentag

"Der 8. März ist für uns Frauen nach wie vor ein sehr wichtiger Tag. Auch weil er gerade bei den jungen Frauen in Deutschland etwas aus der Mode gekommen zu sein scheint, liegt es an uns umso lauter daran zu erinnern, dass die Vision, die in diesem Tag steckt immer noch Utopie ist und genauso aktuell wie vor 90 Jahren. Immer noch ist freies und selbstbestimmtes Leben, gleichberechtigte Teilhabe, wirtschaftliche Unabhängigkeit für Frauen nicht selbstverständlich und die Welt hält vor diesem 8. März 2003 den Atem an und ringt um Lösungen einen Krieg im Irak zu verhindern.
Deshalb lautet das Motto der AsF zum 8. März 2003:
„Frauen wollen Frieden!“

Unmissverständlich lehnen die SPD-Frauen jegliche kriegerische Intervention gegen den Irak ab. Sie wissen sich einig mit der Europäischen Frauenlobby, in der über 3000 Frauenorganisationen aus allen Ländern der Europäischen Union zusammengeschlossen sind. Krieg fördert Extremismus, Gewaltbereitschaft und blinden Hass, der sich gegen Frauen immer wieder in militärischer sexueller Gewalt entlädt, die inzwischen nicht zuletzt auf europäischen Druck als Kriegsverbrechen anerkannt ist. Frauen leben in anderen Lebenszusammenhängen als Männer. Ihre Analysen entstammen einem anderen Blickwinkel, und ihre Lösungswege verfolgen spezifische Ansätze. Diese werden jedoch kaum in die Friedensprozesse, die von Politik und Militärs dominiert werden, eingebracht.

Deshalb fordert die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF):

  • Frauen an die Friedenstische!
  • Durchgängige Berücksichtigung der Genderperspektive bei Konfliktprävention und Konfliktlösung!
  • Aufhebung der Sanktionen, die sich gegen die Zivilgesellschaft im Irak, vor allem Frauen und Kinder, richten!
  • Erlass von „intelligenten“ Sanktionen, die Saddam Hussein und seine Handlanger treffen!
  • Ausweitung und Verlängerung der UN-Inspektionen!
  • Saddam Hussein vor den Internationalen Strafgerichtshof!