Edgar Moron: „Gewerkschaften sind starke Partner für bessere Schulen in NRW – Bildungspolitische Thesen unterstützen den Kurs der SPD-Fraktion.“

Nach Aussage des SPD-Fraktionsvorsitzenden im Landtag, Edgar Moron, haben die Gewerkschaften heute dokumentiert, dass sie ein starker Partner bei den eingeleiteten Reformen für mehr Unterrichtsqualität und bessere Schulen in Nordrhein-Westfalen sind. "Die schulpolitischen Vorschläge, die der DGB-Landesvor-
sitzende Walter Haas und der Vorsitzende der GEW NRW heute gemacht haben, sind mutig und hilfreich; sie unterstützen die reformpolitischen Ziele, mit denen SPD-Landtagsfraktion und Landesregierung die nordrhein-westfälischen Schulen an die Spitze der Bildungslandschaft zurück führen wollen", erklärte
Moron.

Die Gewerkschaften hätten das richtige Zeichen gesetzt. Es gehe darum, sich mit der politischen Schwer-punktsetzung auf das jetzt Notwendige zu konzentrieren, unterstrich der Fraktionsvorsitzende. Das große Maß an Übereinstimmung zwischen den gewerkschaftlichen Forderungen und den von SPD-Fraktion und Landesregierung formulierten bildungspolitischen Zielen sei beeindruckend und ermutigend zugleich. "Wir teilen uneingeschränkt die These der Gewerkschaften, dass ein System des Aussortierens von Schülerinnen und Schülern dem Leistungsanspruch unserer modernen Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft nicht ent-spricht", betonte Edgar Moron. Es missachte zudem die hohe Kompetenz der Lehrerinnen und Lehrer.

Ausgesprochen konstruktiv und wichtig für den bildungspolitischen Reformprozess nannte Moron die Bereit-schaft von DGB und GEW, die Stärkung der Elementar- und Primarerziehung mitzutragen. Das sei auch die richtige Antwort auf Sprachdefizite bei der Einschulung und hebe sich positiv von vordergründigen Reaktio-nen auf die PISA-E-Studie ab. "Die Bereitschaft, für die notwendigen Entscheidungen in den eigenen Reihen und bei den davon Betroffenen zu werben, sehen wir mit großem Respekt", lobte Edgar Moron die Aussagen der Gewerkschaftsvorsitzenden in Nordrhein-Westfalen. Es sei richtig, dass neues Geld für die Schulen der-zeit nicht zur Verfügung stehe. Allerdings sei auch die Forderung der Gewerkschaften richtig, dass bei der Bildung nicht gespart werden dürfe. "Aus diesem Grund hat die SPD-Landtagsfraktion per Beschluss festge-legt, dass die Bildungspolitik der übergeordnete landespolitische Schwerpunkt dieser Legislaturperiode ist", erinnerte Edgar Moron.
Die heute vorgestellten bildungspolitischen Thesen von DGB und GEW stimmten in ihren Grundzügen mit den Beschlüssen und Zielen der SPD-Landtagsfraktion überein. "Für uns sind die Gewerkschaftsthesen wich-tige Bausteine in dem Bemühen, unsere Schulen gemeinsam mit Eltern, Lehrerinnen und Lehrern, Schülerin-nen und Schülern und den Gewerkschaften Schritt für Schritt besser zu machen", sagte
Moron.