Ministerin Kraft: Land bietet NRW-Hochschulen attraktive Finanzhilfe zur Einwerbung von EU-Forschungsgeldern

Die Landesregierung will die bundesweit führende Position Nordrhein-Westfalens bei der Beteiligung an europäischen Hochschul-Förderprogrammen weiter ausbauen und damit auch im Hochschulbereich ihren Beitrag zu einem zusammenwachsenden Europa leisten. NRW-Wissenschaftsministerin Hannelore Kraft hat deshalb ein Programm aufgelegt, dass Bewerber aus NRW erheblich bei den zum Teil sehr hohen Kosten der Antragstellung zu europäischen Forschungs-Förderprogrammen unterstützt.

Ministerin Kraft: "Über das Programm können bis zu 50 Prozent der nachgewiesenen Antragskosten gefördert werden. Die Fördersumme kann sich in Einzelfällen auf bis zu 25.000 Euro belaufen. Ich will, dass sich die Hochschulen und Forschungseinrichtungen des Landes an den laufenden Ausschreibungen zum 6. EU-Forschungs-Rahmenprogramm angemessen und erfolgreich beteiligen. Die europäischen Förderprogramme stehen für die Hochschulen des Landes in den vergangenen Jahren bei der Einwerbung von Drittmitteln immer stärker im Mittelpunkt. Für Nordrhein-Westfalen, das in Europa über die dichteste und vielfältigste Hochschullandschaft verfügt, ist es eine besondere Herausforderung, hier erfolgreich abzuschneiden.“

Wichtigste Ziele der EU-Förderprogramme sind die Stärkung der wissenschaftlichen und technologischen Grundlagen der europäischen Industrie und die Verbesserung ihrer internationalen Wettbewerbsfähigkeit. Dies ist ohne eine Förderung der Grundlagenforschung nicht denkbar. Hierbei kommt den Hochschulen als Partner der Wirtschaft eine bedeutende Rolle zu. Die EU stellt im 6. EU-Forschungs-Rahmenprogramm bis 2006 insgesamt 17,5 Mrd. Euro an Fördermitteln zur Verfügung. Ministerin Kraft: „Beim 6. EU-Rahmenprogramm geht es nicht nur um die Förderung von Einzelprojekten – es zielt vielmehr auf die programmatische Förderung von Strukturbildung, europäischen Kompetenznetzwerken und Forschungskooperationen ab. NRW muss dabei nicht nur geografisch im Herzen Europas liegen. Unser Land muss das Zentrum eines europäischen Wissenschafts- und Forschungsnetzwerks sein. Deshalb bietet die Landesregierung den NRW-Antragstellern eine entsprechend attraktive finanzielle Unterstützung, um auf dem Brüsseler Forschungsparkett zu punkten."