Ministerin Ute Schäfer setzt sich für den Erhalt von Kinderabteilen im Intercity-Express ein

Jugendministerin Ute Schäfer hat die Absicht der Deutschen Bahn AG, Kinderabteile in den ICE’s abzuschaffen, weil Geschäftsleute sich beschwert haben sollen, kritisiert. „Unser politisches Ziel ist es, ein familien- und kinderfreundliches Umfeld zu schaffen. Leider haben wir in diesem Punkt in Deutschland noch erheblichen Nachholbedarf. Vor diesem Hintergrund ist die Maßnahme der Deutschen Bahn AG ein Schlag ins Gesicht für alle Mütter, insbesondere für Mütter mit Kleinkindern. Die Kinderabteile sind eine ausgesprochen günstige Möglichkeit, Kindern die lange Bahnfahrt leichter zu machen und Mütter dabei zu entlasten“, so Ministerin Ute Schäfer.
In einem Schreiben an den Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn AG, Mehdorn, und an den für die Deutsche Bahn AG zuständigen Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe, setzt sich Ministerin Ute Schäfer für den Erhalt der Kinderabteile ein.

Sie hält in diesem Zusammenhang den Vorschlag der Bahn AG, Mütter könnten ja Platzkarten für ihre Kinder buchen oder Kinder im Kinderwagen sitzen lassen, angesichts der räumlichen Bedingungen auch in den komfortablen ICE’s für unzumutbar. Schäfer: „Es muss zum üblichen Service der Bahn AG gehören, gerade Familien die Reisen so angenehm wie möglich zu machen. Deshalb gehört für mich das Kinderabteil zum klassischen Service der Bahn“.