Gerd Wirth: „Schwierigkeiten im Nah- und Fernverkehr solide beseitigen“

Bahngleise

Zur aktuellen Debatte über die Deutsche Bahn erklärt der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Gerd Wirth:

"Die Situation für viele Bahnkunden in Nordrhein-Westfalen im Nah- und Fernverkehr ist äußerst unbe-friedigend. Schnelle und nachhaltige Verbesserungen des Verkehrs- und Serviceangebotes der DB AG gegenüber ihren Kunden sind schnellstmöglich zu realisieren. Dies kann jedoch nur im Gespräch, in Kooperation und durch Unterstützung der Verantwortlichen bei der Deutschen Bahn AG erfolgreich umgesetzt werden.

Die SPD-Landtagsfraktion wird sich nicht an dem Wettrennen anderer Parteien um die Position des ‚Größten Bahn-Miesmachers‘ beteiligen. Wir werden die Schwierigkeiten der Bahn in der Verkehrsausschusssitzung am 13. Februar erörtern und dabei der DB AG die Möglichkeit geben, die Situation darzustellen.

Nach Vorstellungen der SPD-Fraktion müsste ein kundennahes Beschwerdemanagement und eine gezielte Bereisung des Schienennetzes in NRW durch die DB AG eingeführt werden, um auf die erkannten Mängel zeitnah und effektiv reagieren zu können. Darüber hinaus wird die SPD-Landtagsfraktion nach der Einführung der zweiten Stufe des Integralen Taktfahrplans mit erheblichen Leistungsausweitungen im ÖPNV und der Verabschiedung des Regionalisierungsgesetzes NRW nunmehr die Ergebnisse der Kommission "Zukunft der Bahn in Nordrhein-Westfalen" in erfahrbare Verbesserungen für die Bahnkunden umsetzen. Ein entsprechender Antrag der Koalitionsfraktionen wird zzt. erarbeitet und noch im Frühjahr dieses Jahres in den Landtag eingebracht.

Der CDU werfen wir vor, dass sie über die Bahn schimpft, ohne mit den Betroffenen und Beteiligten zu sprechen. Sie lässt darüber hinaus jeden konstruktiven Verbesserungsvorschlag vermissen."