Landesregierung für Aufbruch im Ruhrgebiet

Fritz Behrens Collage vor KVR-Logo

NRW-Innenminister Dr. Fritz Behrens hat die Verantwortlichen im Ruhrgebiet zum „Aufbruch in die Zukunft“ aufgerufen. „Die einmalige Chance zu einem Aufbruch ist da. Noch nie waren wir so nah an einem überparteilichen Konsens. Es ist dringend notwendig, dass alle Parteien im Ruhrgebiet an einem Strang ziehen. Auch angesichts auslaufender EU-Subventionen wird es höchste Zeit, zu zukunftsweisenden Lösungen im Ruhrgebiet zu kommen“, sagte Behrens heute in Essen anlässlich sei-nes Besuches der KVR-Versammlung. „Die Zukunft des Ruhrgebiets liegt im Ruhrgebiet“.

Das Land werde alles Notwendige unternehmen, damit das Ruhrgebiet seine im-mensen Stärken als Großstadt-Metropole optimal entfalten kann. „Wir müssen den Blick nach vorn richten und alle Kräfte für eine Aufbruchstimmung bündeln“, mahnte der Minister. Der Schlüssel dazu liege in einem gestärkten Kommunalverband Ruhrgebiet mit erweiterten Aufgaben und in intensiver kommunaler Zusammenarbeit. Außerdem soll die Möglichkeit zur Mitsprache des Ruhrgebiets an der Regionalplanung gestärkt werden. „Wir brauchen eine Regionalplanung aus einem Guss für die Region,“ betonte Behrens.

„Die Menschen im Ruhrgebiet haben unsere Unterstützung verdient“, betonte der Minister. Das Land werde deshalb die Ideen und Wünsche der Kommunen aufgreifen. „Das Ruhrgebiet hat Bemerkenswertes geleistet auf dem Weg von der Montan – zur Dienstleistungs- und High-Tech-Region. Es ist der tiefgreifenste Strukturwandel in Deutschland.“ Als „hervorragendes Beispiel für grenzüberschreitendes Denken und Handeln“ lobte der Minister die vor kurzem begonnene Zusammenarbeit der Städte Bochum, Essen und Gelsenkirchen bei der Aufstellung eines einheitlichen Flächennutzungsplans. „Das ist ein erfolgversprechender, richtiger Schritt“, meinte der Minister. Nach Ansicht des Ministers gelingt ein Aufbruch am besten, wenn er von den Städten und Kreisen, den Räten und Kreistagen aus voller Überzeugung und mit Herzblut vorangebracht wird.

Stärkung des Ruhrgebiets

  • Heute gilt mehr den je: Die Zukunft des Ruhrgebiets liegt im Ruhrge-biet. Der Schlüssel für ein erfolgreiches Ruhrgebiet liegt in einem KVR mit erweiterten Befugnissen. Wir haben jetzt eine gute Chance, die Weichen für die Zukunft des Ruhrgebiets richtig zu stellen. Noch nie waren wir so nah an einem überparteilichen Konsens. Dieser ist auch dringend notwen-dig. Auch angesichts auslaufender EU-Subventionen wird es Zeit, zu ver-nünftigen Lösungen im Ruhrgebiet zu kommen.
  • Das Land wird alles Notwendige unternehmen, damit das Ruhrgebiet seine Stärke als Großstadt-Metropole optimal nutzen kann. Deshalb sollen die Kommunen einem gestärkten KVR mehr Aufgaben übertragen können. Außerdem soll die Zusammenarbeit der Kommunen erweitert werden. Da-für wollen wir die Voraussetzungen schaffen.
  • Das Ruhrgebiet braucht Aufbruchstimmung und Selbstbewusstsein, um seine immensen Stärken als gemeinsame Region voll zu entfalten. Wir müssen den Blick nach vorn richten und die Kräfte bündeln. Dazu wird das Land die richtigen Rahmenbedingungen schaffen. Neben der stärkeren Zusammenarbeit der Kommunen ist es sinnvoll, die Mitsprache des Ruhr-gebietes bei der Regionalplanung zu stärken. Ein solcher Aufbruch gelingt am besten, wenn er von den Städten und Kreisen, den Räten und Kreista-gen aus voller Überzeugung und mit Herzblut vorangetrieben wird.
  • Die Landesregierung fördert ein starkes Ruhrgebiet. Deshalb werden wir die Ideen und Konzepte der Kommunen im Ruhrgebiet aufgreifen und un-terstützen. Das Ruhrgebiet bewältigt den größten Strukturwandel in Deutschland. Die Menschen haben deshalb unsere Unterstützung verdient.
  • Die vor kurzem begonnene gemeinsame Arbeit der Städte Bochum, Essen und Gelsenkirchen an einem einheitlichen Flächennutzungsplan sind ein erfolgversprechender, richtiger Schritt. Ich unterstütze ihn ausdrücklich.