SPD geht zuversichtlich in die letzte Wahlkampfwoche

„Mit Zuversicht“ geht die SPD nach den Worten ihres Generalsekretärs Franz Müntefering in den Wahlkampfschlussspurt. Die Menschen wollten „ganz überwiegend“ SPD-Chef Gerhard Schröder als Bundeskanzler behalten, so Müntefering nach einer Präsidiumssitzung am Montag in Berlin.

Müntefering appellierte an die Wählerinnen und Wähler, „jetzt kein Unentschieden zu wählen“, da der Ausgang der Bundestagswahl „eng“ sei. Die SPD werde daher in der letzten Wahlkampfwoche mit einem Plakat bundesweit dafür eintreten, Erst- und Zweitstimme der SPD zu geben. Der Generalsekretär erklärte, es sei das erste Ziel der Sozialdemokraten, dass Schröder Kanzler bleibe. Dafür gebe es gute Chancen. Der „Schub“, der sich in den Umfragen abzeichne, sei „zum richtigen Zeitpunkt“ gekommen.

Rot-Grün: Bestmögliche Koalition
Müntefering bekräftigte, SPD und Grüne strebten eine Verbesserung ihrer Parlamentsmehrheit an: „Wir wollen besser werden als das letzte Mal.“ Er betonte: Rot Grün ist die „bestmögliche Koalition.“