Plakataktion KünstlerInnen für Rot-Grün

Traditionell haben Künstler und Künstlerinnen nicht nur zur Verschönerung dieser Welt beigetragen. Immer waren sie auch autonomer Teil einer Selbstreflexion gesellschaftlicher Entwicklungen. Gerade in Wahlzeiten haben sie sich immer in die Politik eingemischt. Mit Blick auf den 22. September ist zu befürchten, daß die in vielen Teilen zukunftsweisende Politik der jetzigen Bundesregierung, man denke nur an den Atomausstieg, das neue Naturschutzgesetz, den Ausbau des öffentlichen Schienenverkehrs, das Gesetz für erneuerbare Energien, den Verbraucherschutz, die Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften, die Frauenpolitik, die Haushaltskonsolidierungen oder auch das für Künstler und Künstlerinnen so wichtige neue Urhebervertragsrecht, abrupt abgebrochen und durch das Duo Stoiber/Westerwelle ins Gegenteil umgekehrt wird.

Künstler und Künstlerinnen aus dem Ruhrgebiet positionieren sich mit Blick auf die Wahl am 22. September öffentliche für die Fortsetzung der Rot-Grünen Koalition und setzen ein sichtbares Zeichen.

Auch international renomierte Künstler wie z.B. der Fotograf Andreas Gursky engagieren sich für Rot-Grün. Gursky stellte seine Arbeit "Rhine II" zur Verfügung. An fünf Standorten in Düsseldorf ist Gurskys Fotografie „Rhein II“ (1998) auf Plakatwänden zu sehen, die unter anderem auch in London (Tate Modern) und New York in Museen hängt. Außer den Logos von „Bündnis 90/Die Grünen“ und der SPD steht auf dem Plakat zu lesen: „Kulturschaffende unterstützen Gerhard Schröder. Fotokunst Andreas Gursky“.