Frau Müller redet über Frauenpolitik, bei uns machen Frauen Politik!

Banner: Stoibers FrauenbildRenate Drewke, Portrait

Zum ddp-Interview von Hildegard Müller erklärt die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen – AsF in NRW, Renate Drewke:

Die Politik der Union ist fernab der Lebensrealitäten und Lebenswünschen der Frauen. Geprägt von einem tiefen Konservatismus und einem rückständigen Frauenbild erreicht die Union vor allen die jungen Frauen nicht mehr. Und die Frauen in der Union spielen kaum eine Rolle. Das weiß auch Frau Müller. Schönrederei hilft da nicht.

Bei der SPD gilt: Gleiche Chancen für Frauen.
In der SPD haben die Frauen längst ihren Platz.

Die Fakten sprechen für sich:

Auf der NRW-Landesliste der SPD beträgt der Anteil der Frauen 50%, bei der CDU sind es gerade mal 25%. Und auch bei den Direktkandidatinnen ist die CDU abgeschlagen. Für die SPD gehen in NRW 19, für die Union lediglich 12 Frauen ins Rennen.

Auf Bundesebene sieht es ähnlich aus:
Mehr als 40% unserer Minister- und Staatssekretärsämter sind mit Frauen besetzt. Erstmals kandidieren bundesweit über 40% Frauen für die SPD auf den Listen; 112 Frauen treten in den Direktwahlkreisen an.

Und die Union? Die CDU tritt mit 21% Frauen in den Wahlkreisen an, bei der CSU wurden gerade sechs Frauen (ca. 14%) in den 44 bayerischen Wahlkreisen aufgestellt.

Von der Union und Stoiber haben Frauen nichts Gutes zu erwarten. Stoiber hat in Bayern gezeigt: Gleichberechtigung interessiert ihn nicht.

Stoiber heißt: "Frauen an den Herd".