Mit Rot-Grün ist Deutschland Vorreiter beim Schutz der Erde

Zur Vorlage des 3. Nationalberichts Klimaschutz der Bundesregierung erklärt der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Michael Müller:

Durch die rot-grüne Koalition hat Deutschland eine wichtige Vorreiterrolle im internationalen Klimaschutz eingenommen. Nicht nur die vereinbarten Ziele nach dem Kyoto-Protokoll sind bereits jetzt nahezu erreicht. Mit den nationalen Zielen zum Schutz der Erdatmosphäre gehen wir darüber weit hinaus. Wir bekräftigen das Ziel einer CO2-Minderung um 25 Prozent bis 2005 gegenüber 1990. Das ist auch ein wichtiger Beitrag, um unserer globalen Verantwortung gerecht zu werden.
Die dazu eingeleiteten Maßnahmen vom Atomausstieg über die ökologische Finanzreform bis zur Neuordnung der Energieversorgung haben die Grundlagen für eine nachhaltige Entwicklung und heute schon rund 180.000 Arbeitsplätze geschaffen. Um so wichtiger ist es, diesen Modernisierungskurs fortzusetzen.
Dagegen würden Union und FDP den Umweltschutz zurückwerfen: Der geplante Abbau bei der Förderung von Erneuerbaren Energien, Stoibers unverbindlicher Umweltpakt und Überlegungen von bis zu 70 neuen Atomkraftwerke in der Bundesrepublik lassen das Schlimmste erwarten.
Unter Rot-Grün ist der ökologische Strukturwandel nach vielen Jahren des Stillstands vorangekommen. Nur so wird Deutschland seiner Vorreiterrolle gerecht. Das ist zugleich eine Chance für mehr Beschäftigung und Innovationen, damit unser Land auch auf diesem Wege einen Sprung nach vorne macht.