Arbeitnehmer haben die Wahl: Solidarität oder Ellenbogen

Bei einer Betriebsrätekonferenz in Bremen erklärte SPD-Generalsekretär Franz Müntefering am Dienstag:

Kündigungsschutz weg, Flächentarifvertrag weg, Arbeitnehmerrechte weg:
Das Konzept von CDU und CSU zur Arbeitnehmerpolitik klingt wie ein Wunschkatalog der Arbeitgeberverbände.

Merz polemisiert gegen das Betriebsverfassungsgesetz.
Das ist der Angriff auf die Arbeitnehmerrechte im Betrieb.

Späth will den Kündigungsschutz plattmachen.
Das verändert die Republik grundlegend.

Beide sind gegen Flächentarifverträge.
Arbeitnehmervertreter und Gewerkschaften sind ihnen ein Dorn im Auge.
Späth und Merz meinen, die Menschen seien für die Wirtschaft da. Umgekehrt ist es richtig.

Da kann es niemanden verwundern, dass ausgerechnet Rüstungslobbyist Hunzinger Schatzmeister der CDU-Arbeitnehmerorganisation ist.
Einer wie Hunzinger hat kein Interesse an Arbeitnehmerrechten.

Solidarität oder Ellenbogen – das ist die Wahl, vor der Arbeitnehmer im September stehen. Seit Mai haben wir überall im Lande zu Personal- und Betriebsrätekonferenz geladen. Daran nahmen tausende Betriebsräte teil. In ganz Deutschland schließen sich Arbeitnehmer zu Unterstützergruppen für Gerhard Schröder zusammen. Sie wissen: Die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind bei Gerhard Schröder und der SPD am besten aufgehoben.