CDU wird realistisch und gibt sich mit der Verliererrolle zufrieden.

Pressemitteilung 53/2002

Zu den Äußerungen von Herbert Reul über die aktuellen Umfrageergebnisse,
erklärt der Generalsekretär der NRWSPD, Michael Groschek:

Aktuelle Umfragen sehen die CDU in NRW zur Zeit bei 39 Prozent und die SPD bei 42 Prozent.
Bei einer Direktwahl des Bundeskanzlers würde Amtsinhaber Gerhard Schröder in NRW seinen Edmund Stoiber klar hinter sich lassen. Mit 59 zu 29 Prozent ist Schröders Vorsprung in NRW mehr als viermal so groß wie im Bund (49 zu 42 Prozent).
Für Herbert Reul habe die nordrhein-westfälische CDU damit bereits ihren Beitrag für einen Wahlerfolg der Union geleistet.
Klar ist: NRW ist und wird kein Stoiber-Land. Das weiß auch Herr Reul.
Die NRWSPD bleibt dabei: 46,9% ist das Ziel und realistisch, denn auch die bisherigen SPD-Wähler, die vielleicht noch nicht entschieden sind, werden sich bis zum 22.09. für Schröder und gegen Stoiber entschieden haben.
Die CDU wird angesichts dieser Zahlen offensichtlich realistisch und gibt sich mit der Verliererrolle zufrieden.