Arbeitslosigkeit in Nordrhein-Westfalen im Vergleich Juni 1998-Juni 2002 flächendeckend gesunken

Der Vorsitzende der NRWSPD-Landesgruppe im Bundestag, Hans-Peter-Kemper, MdB, erklärt zur Entwicklung der Arbeitslosigkeit in Nordrhein-Westfalen seit dem Regierungsantritt von Gerhard Schröder:

Die Arbeitslosigkeit in Nordrhein-Westfalen ist seit dem Antritt der rot-grünen Bundesregierung insgesamt zurückgegangen. Wer anderes behauptet, lügt. Die Arbeitslosenquote in Nordrhein-Westfalen ist im Juni 14,3 Prozent niedriger als im Juni 1998 zu Zeiten der Kohl-Regierung. Im Vergleich zu 1998 stieg die Zahl der Erwerbstätigen in Nordrhein-Westfalen um 281 000 auf 7 405 000.
Seit dem Regierungsantritt von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) ist auch die Zahl der Langzeitarbeitslosen zurückgegangen. Waren im Juni 1998 345.498 Langzeitarbeitslose in Nordrhein-Westfalen ohne Job, waren im Juni noch 276.265 Langzeitarbeitslose registriert. Die Zahl ist zwar noch nicht befriedigend – aber 20 Prozent niedriger als unter Helmut Kohl.

Erste positive Ergebnisse kann die SPD-geführte Bundesregierung bei der Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit vorweisen: Lag die Quote im Juni 1998 bei 12,4 Prozent, konnte sie im Juni auf 8,9 Prozent gedrückt werden.
Das heißt: In Nordrhein-Westfalen sind 28,2 Prozent weniger Jugendliche ohne Arbeit als 1998.
Ähnlich sank im gleichen Zeitraum die Zahl der Arbeitslosen Frauen: Sie ging von Juni 1998 bis Juni 2002 um 23,5 Prozent zurück.

Erste positive Trends auf dem Arbeitsmarkt in Nordrhein-Westfalen im Vergleich zu 1998 sind flächendeckend zu verzeichnen – dies belegen die Zahlen der 136 Dienstellen der Bundesanstalt für Arbeit in Nordrhein-Westfalen: Die Zahl der Langzeitarbeitslosen sank bei 124 Dienstsellen, bei 36 davon um 30 oder mehr Prozent. Bei 130 Dienstellen waren im Juni weniger jugendliche Arbeitslose registriert. Und bei 52 Dienststellen davon ging die Jugendarbeitslosigkeit sogar um 30 oder mehr Prozent zurück. Bei 126 Dienstellen sind weniger Arbeitslose insgesamt registriert – bei 40 Dienststellen davon ist die Arbeitslosigkeit um 20 oder mehr Prozent gesunken. Und bei allen der 136 Dienstellen in Nordrhein-Westfalen ist die Frauenarbeitslosigkeit gesunken, bei 32 davon um sogar um 30 oder mehr Prozent.

Das Job-AQTIV-Gesetz für mehr Beschäftigung und das Jump-Programm zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit der SPD-geführten Bundesregierung beginnen zu greifen. Ebenso die zahlreichen Bemühungen der Landesregierung. Die Situation auf dem Arbeitsmarkt ist zwar noch nicht befriedigend, aber erste positive Ergebnisse in Nordrhein-Westfalen in den vergangenen vier Jahren zeugen von der richtigen Richtung der SPD-Arbeitsmarktpolitik.

Mit der Umstrukturierung der Bundesanstalt für Arbeit und durch die Umsetzung der Vorschläge der Hartz-Kommission werden aktuell weitreichende Reformen auf dem Arbeitsmarkt vorangetrieben.
CDU-Landeschef Jürgen Rüttgers und "Kandidat" Edmund Stoiber haben unrecht, wenn sie der Bundes- und Landesregierung – wie jüngst auf dem Landesparteitag in Siegen – Versagen im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit, insbesondere auch in Nordrhein-Westfalen, vorwerfen.
Versagt bei der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit hat in den 16 Jahren bis 1998 einzig die CDU/CSU-Regierung.

Im Anhang finden Sie exakte Tabellen nach Wahlkreisen zur Verringerung der Arbeitslosigkeit in NRW